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Adobe öffnet sein Real-Time Messaging Protocol

Alexander Neumann

Adobe kündigt an, das bislang proprietäre Real-Time Messaging Protocol für die hochperformante Übertragung von Audio-, Video und Daten-Streams an das Open Screen Project zu übergeben.

Adobe möchte die Spezifikation für das bislang proprietäre Real-Time Messaging Protocol (RTMP [1]) an das Open Screen Project [2] übergeben. RTMP definiert die hochperformante Übertragung von Audio-, Video und Daten-Streams von einem Media-Server zu einem Flash-Player. Das Netzwerkprotokoll unterstützt dabei AMF (Action Message Format), SWF (Shockwave Flash), FLV (Flash Video) und mit dem Flash-Player-kompatible F4V-Formate. Adobe plant eigenen Angaben zufolge, die Spezfikation in der ersten Hälfte dieses Jahres auf seiner "Adobe Developer Connection" [3]-Website zu veröffentlichen.

Unter der Fahne des im Mai 2008 [4] gestarteten Open Screen Project will Adobe das hauseigene Flash als die Standard-Runtime-Plattform für bewegte Inhalte auf verschiedenen Geräten etablieren. In der Initiative arbeitet der Spezialist für Bildbearbeitungssoftware mit einer Reihe von Geräteherstellern sowie Telekommunikations- und Fernsehfirmen zusammen. (ane [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-200277

Links in diesem Artikel:
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Real_Time_Messaging_Protocol
[2] http://www.openscreenproject.org/
[3] http://www.adobe.com/devnet/
[4] https://www.heise.de/news/Adobe-will-Flash-auf-mehr-Geraete-bringen-204404.html
[5] mailto:ane@heise.de