AT&T verkauft Liberty Media
In den Verhandlungen mit der FCC hat der Telekom-Konzern AT&T nun doch die Option des Verkaufs von Liberty Media gewählt.
In den Verhandlungen [1] mit der Federal Communications Commission (FCC [2]) über die Übernahme von MediaOne hat der US-amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T [3] nun doch die Option des Verkaufs von Liberty Media [4] gewählt. In der Gesellschaft sind unter anderem die Inhalts-Angebote von AT&T zusammengefasst, die der Konzern für Kabelgesellschaften und ähnliche Firmen produziert. In Zusammhang mit der Isolierung von 25 Prozent der Anteile an Time Warner Entertainment, die AT&T hält, aus dem normalen Geschäftsverlauf des Telekom-Konzerns soll die Veräußerung von Liberty Media [5] die Bedenken der Wettbewerbshüter der FCC zerstreuen.
Bis zum 19. Mai 2001 bleibt AT&T Zeit, den Verkauf von Liberty Media, abzuschließen. Zu diesem Zweck versucht das Unternehmen, den Verkauf als steuerabzugsfähig zu deklarieren – entsprechende Verhandlungen mit den Finanzbehörden laufen bereits, könnten aber bis ins Frühjahr andauern, und das mit nicht gesichertem Ausgang. AT&T behält sich deshalb auch noch alternativ den kompletten Verkauf der Anteile an Time Warner vor. (pmo)
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-35400
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/AT-T-steht-vor-Verkauf-von-Time-Warner-Anteilen-34893.html
[2] http://www.fcc.gov/
[3] http://www.att.com/
[4] http://www.libertymedia.com/
[5] https://www.heise.de/news/AT-T-plant-Spin-Off-von-Liberty-Media-28095.html
Copyright © 2000 Heise Medien