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AT&T nutzt Software von Liberate für interaktives TV

Karsten Violka

Ein Tochterunternehmen von AT&T hat einen Vertrag mit dem TV-Software-Anbieter Liberate geschlossen; die Firma konnte sich damit erneut gegen Microsoft durchsetzen.

Ein Tochterunternehmen von AT&T namens Headend In The Sky (HIT) [1] hat einen Vertrag mit dem TV-Software-Anbieter Liberate [2] geschlossen, um gemeinsam Dienste für interaktives Fernsehen zu entwickeln. Damit hat sich Liberate mit seinem Konzept erneut gegen die Konkurrenz aus dem Hause Microsoft durchgesetzt [3]. HIT versorgt in den USA 140 Kabelnetzbetreiber mit Satellitenprogrammen. Diesen wollen die Partner nun kostengünstige interaktive Fernsehdienste anbieten. Bisher hat sich noch kein Kabel-Anbieter dazu entschlossen, das Angebot anzunehmen – auch AT&Ts eigener Netzanbetreiber AT&T Broadband nicht.

Im Juni teilte AT&T noch mit, dass die Pläne für interaktives Fernsehen vorerst zurückstellt werden [4]; es gab Probleme mit den von AT&T entwickelten Settop-Boxen, die mit Software von Microsoft [5] betrieben werden sollten. Liberates Software, die auf Suns JavaTV-Standard [6] aufbaut, ist bei den Hardware-Anforderungen genügsamer. Ausserdem wird vermutet, dass Microsoft nicht in der Lage gewesen sei, die Software rechtzeitig zu liefern [7]. (kav [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-50262

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.hits.com/
[2] http://www.liberate.com/
[3] https://www.heise.de/news/Liberate-schnappt-Microsoft-Digital-TV-Auftrag-weg-41599.html
[4] https://www.heise.de/news/AT-T-stellt-interaktives-Fernsehen-vorerst-ein-39833.html
[5] http://www.microsoft.com/tv/
[6] http://java.sun.com/products/javatv/
[7] https://www.heise.de/news/Abkommen-zwischen-AT-T-und-Microsoft-auf-der-Kippe-30241.html
[8] mailto:kav@ct.de