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AT&T Wireless erwägt eigenen Verkauf

Andreas Wilkens

Cingular Wireless soll bereits rund 27 Milliarden US-Dollar für den amerikanischen Mobilfunkkonzern geboten haben.

Das Führungsgremium des drittgrößten US-amerikanischen Mobilfunkanbieters AT&T Wireless [1] erwägt, das eigene Unternehmen zu verkaufen. Der Vorstand wird dabei von den Investmentbanken Merrill Lynch und der Anwaltskanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz beraten. "Wir haben von einer Reihe von Unternehmen Angebote erhalten", heißt es in der Mitteilung [2]. Wegen des möglichen Verkaufs wurde das für den 27. Januar geplante Analystentreffen verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Cingular Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telecom-Unternehmen SBC Communications und Bellsouth, soll Presseberichten zufolge rund 27 Milliarden US-Dollar (22 Milliarden Euro) für AT&T Wireless geboten haben. Als weitere Interessenten wurden die japanische NTT DoCoMo, Nextel Communications sowie die britischen Vodafone genannt. AT&T Wireless konnte im vergangenen Quartal den Umsatz steigern und den Nettoverlust verringern [3]. (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-92135

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.attwireless.com
[2] http://www.attwireless.com/wirelessir/downloads/AW_Board_Release.pdf
[3] http://www.heise.de/mobil/newsticker/data/anw-22.01.04-003/
[4] mailto:anw@heise.de