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AMDs jüngster Spross heißt Duron

Jörg Wirtgen

Bis auf den offiziellen Namen hält AMD sich mit Details zu dem neuen Prozessor weiter bedeckt.

AMD hält sich mit Details zu den Athlon-Nachfolgern mit den Codenamen Spitfire und Thunderbird weiterhin sehr bedeckt, doch seit heute steht zumindest der offizielle Name des Spitfire-Prozessors fest: Duron soll die CPU heißen, mit der AMD auf den Low-Cost-Markt zielt und damit vor allem Intels Celeron Marktanteile abnehmen möchte. Duron ist vom lateinischen "durare" abgeleitet, was man mit "durchhalten" übersetzen könnte. Die Duron-Prozessoren sollen laut Pressemitteilung [1] als zuverlässige Arbeitspferde die Lebensdauer von Investitionen verlängern.

Im Juni möchte AMD mit der Auslieferung der beiden neuen Modelle [2] beginnen, die dann die aktuellen Athlon-Modelle ablösen sollen. Weitere Details wie Taktraten oder die Größe des auf dem Prozessor-Die integrierten L2-Caches rückt AMD jedoch immer noch nicht heraus. Als sicher gilt nur, dass es den Duron ausschließlich in einer Bauform geben wird, die Mainboards mit dem neuen Sockel A erfordert. Auf der WinHEC hat AMD einen Duron mit 700 MHz und einen Thunderbird mit 1,1 GHz demonstiert. (jow [3])


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https://www.heise.de/-18627

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.amd.com/news/prodpr/20092.html
[2] https://www.heise.de/news/Athlon-Nachfolger-auch-in-Slot-A-Format-18538.html
[3] mailto:jow@ct.de