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AKW-Ruine: Radioaktive Belastung des Grundwassers in Fukushima steigt stark an

Andreas Wilkens

Die Konzentration der radioaktiven Substanz CĂ€sium-134 ist nach Angaben der Betreiberfirma der Atomruine seit Freitag um das 90-fache auf 9000 Becquerel pro Liter gestiegen.

Im Grundwasser nahe der japanischen AKW-Ruine Fukushima Daiichi ist erneut stark erhöhte radioaktive Belastung gemessen worden. Die Konzentration der radioaktiven Substanz CÀsium-134 sei seit Freitag um das 90-fache auf 9000 Becquerel pro Liter gestiegen (Bq/L), gab die Betreiberfirma Tepco bekannt [1]. Auch sei eine stark erhöhte Konzentration von CÀsium-137 in Höhe von 18.000 Bq/L gemessen worden.

Die Ursache sei derzeit nicht bekannt, hieß es. Auch ob belastetes Grundwasser ins Meer geflossen sei, werde noch untersucht. Das AKW in Fukushima wurde wĂ€hrend des Erdbebens und Tsunamis [2] am 11. MĂ€rz 2011 stark beschĂ€digt, es kam zu Kernschmelzen.

Siehe dazu auch:

(anw [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1913881

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/2013/1228798_5130.html
[2] https://www.heise.de/news/Erdbeben-und-Tsunami-in-Japan-11-Update-1205969.html
[3] https://www.heise.de/news/Zweiter-Jahrestag-der-Atomkatastrophe-von-Fukushima-1817759.html
[4] http://www.heise.de/thema/Fukushima
[5] mailto:anw@heise.de