zurück zum Artikel

Was Online-Shops erfolgreich macht

Marzena Sicking

Webseitegestaltung, Benutzerfreundlichkeit, Sortiment, Preisniveau, Bezahlverfahren, Versandoptionen und Warenlieferung: Kunden von Online-Shops erwarten in diesen Bereichen Höchstleistungen vom Handel.

Das E-Commerce-Center Handel [1] hat in Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister Hermes [2] die nach eigenen Angaben bislang grĂ¶ĂŸte Kundenzufriedenheitsstudie im deutschen E-Commerce [3] vorgelegt. Befragt wurden 10.000 Konsumenten und Kunden [4] von insgesamt 108 deutschen Online-Shops [5]. Bei der Studie ging es um die Frage, was Verbraucher [6] von einem guten Online-Shop genau erwarten bzw. welche Erfolgsfaktoren fĂŒr eine nachhaltige Kundenbindung [7] entscheidend sind. Das Ergebnis könnte man so zusammenfassen: Es muss alles stimmen, denn der Kunde verzeiht keine Fehler.

Abgefragt wurden die Bedeutung der Websitegestaltung, der Benutzerfreundlichkeit [8], des Sortiments, des Preisniveaus und der angebotenen Bezahlverfahren [9] sowie die der Versandoptionen [10] und der Warenlieferung an den Endkunden. Zufriedenstellen muss der HĂ€ndler seine Kunden demnach in allen Bereichen, aber manche sind besonders wichtig.

So ist es fĂŒr die LoyalitĂ€t [11] der Kunden von entscheidender Bedeutung, ob sie sich bei Versandoptionen und Lieferung gut bedient fĂŒhlen. So finden es 77,1 Prozent der Befragten ausgesprochen wichtig, dass der HĂ€ndler eine BestĂ€tigungs-Mail ĂŒber den Versand der Produkte verschickt und natĂŒrlich auch pĂŒnktlich liefert (74,8 Prozent). Die Möglichkeit, unter verschiedenen Versandoptionen auszuwĂ€hlen, folgt auf Platz 3 mit 69,3 Prozent der Nennungen. Overnight-Lieferungen, die viele HĂ€ndler anbieten, interessieren hingegen nur 20,3 Prozent der Kunden. Wer beim Versand nachlĂ€ssig ist und z.B. nicht mit einer reibungslos funktionierenden Logistik aufwarten kann, verliert den Interessenten schnell an einen Wettbewerber.

Von den Befragten gaben rund 70 Prozent an, schon mal BĂŒcher und digitale Medien online eingekauft zu haben. Danach folgen bei den beliebtesten Waren Modeartikel (66 Prozent), Kosmetik-, Drogerie- und Apotheken-Produkte (60 Prozent) sowie Computer und Consumer Electronics (53 Prozent). (gs [12])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1478275

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/hintergrund/Modernes-Einkaufen-mit-alten-Zahlungsmethoden-bevorzugt-1245107.html
[2] https://www.heise.de/news/Internet-befluegelt-Paketmarkt-1344149.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Online-Haendler-vernachlaessigen-Impulskaeufer-1395433.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Guter-Rat-wichtiger-als-Bonuspunkte-1469627.html
[5] https://www.heise.de/hintergrund/Online-Handel-Viele-Kunden-sind-enttaeuscht-1374220.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/Behauptung-der-Marktfuehrerschaft-ist-keine-Irrefuehrung-1468384.html
[7] https://www.heise.de/hintergrund/3-5-Prozent-vom-Umsatz-fliessen-in-Werbung-1395486.html
[8] https://www.heise.de/hintergrund/Die-Anforderungen-an-ERP-Systeme-in-der-Zukunft-1276113.html
[9] https://www.heise.de/hintergrund/Bezahlen-mit-dem-Handy-stoesst-auf-Ablehnung-1350136.html
[10] https://www.heise.de/hintergrund/AGB-Klausel-In-der-Regel-ist-unwirksam-1415530.html
[11] https://www.heise.de/hintergrund/Warum-es-besser-ist-alte-Kunden-zu-behalten-als-nur-neue-zu-jagen-1131586.html
[12] mailto:gs@ct.de