Skelettbauweise: Mann und Hummel Flüssigkeitsfiltermodul

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Vergrößern Bild: Christina Junker

Druckbelastete Flüssigkeitsfiltermodule für Öl und Kraftstoff werden für Pkw-Anwendungen schon seit 2003 in Kunststoff ausgeführt, als Mann und Hummel das erste Kunststoffölmodul in Serie brachte. Wegen der bei Nutzfahrzeugen deutlich höheren Belastungen werden dort nach wie vor Filtermodule aus Aluminium eingesetzt. Das durch die Größe bedingte, höhere Bauteilgewicht und die längere Einsatzzeit haben bisher eine Verwendung von Kunststoffmodulen nicht erlaubt.

Im neuen Hybridmodul kombiniert der Zulieferer zwei Materialien mit mehreren wünschenswerten Materialeigenschaften. Dazu wird ein Skelett aus Aluminium mit einer Funktionshülle aus Kunststoff ummantelt, in der alle flüssigkeitsführenden Elemente angeordnet sind. Das Skelett verstärkt alle hochbelasteten Bereiche wie Flanschverschraubungen oder Deckelgewinde, nimmt die lokal großen mechanischen Kräfte auf und verteilt sie. Die Kunststoffkomponente umschließt als Hülle das Metall und enthält das Filterelement und die Flüssigkeitsführung. Die Anschlusselemente für den Zu- und Ablauf des Kraftstoffs werden direkt aus Kunststoff angeformt.