Kia legt seinen unerklärlich erfolgsschwachen Kleinwagen Rio neu auf. Dem Trend, Autos bei einem Modellwechsel immer noch ein Stückchen größer zu machen, hat Kia widerstanden – zumindest fast. In der Länge legt der vierte Rio um 15 mm auf nun 4,065 m zu, der Radstand bekommt vom diesem Zuwachs mit 10 mm den Löwenanteil. Mit nun 2,58 m ist der Rio zwischen den Achsen deutlich länger als etwa ein VW Polo (2,46 m) oder ein Opel Corsa (2,51m). Nur der jüngst überarbeitete Renault Clio bietet noch einmal 9 mm mehr als der Rio. Bereits bewährt in der aktuellen Generation sind die Vierzylinder-Benziner mit 62 kW/84 PS und 73 kW/100 PS. Ein Angebot für Vielfahrer ist der 1,4-Liter-Turbodiesel in zwei Versionen mit 52 kW/70 PS oder 66 kW/90 PS. Neu ist ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner, bekannt aus dem Hyundai i20 mit 73 kW/100 PS und 88 kW/120 PS.