Im Mai 1955 verlässt der erste Unimog S der Baureihe 404 das Montageband in Gaggenau. Im Gegensatz zu den bisherigen als Ackerschlepper konzipierten Unimog ist der Unimog S ein kleiner, geländegängiger Lkw. Er verfügt über einen langen Radstand von 2,90 Meter und ist für den militärischen Einsatz bestimmt. Im Hintergrund steht unter anderem die 1955 gegründete Bundeswehr, die im Laufe der Jahre zum Großabnehmer des Unimog S wird, der sich damit zum Bestseller entwickelt. Aber auch viele andere Armeen setzen auf die Qualitäten des Geländegängers, der bis 1980 gebaut wird.